Diplom-Psychologin Anke Stahl    Psychologische Psychotherapeutin


Wie wird ein Therapieantrag gestellt?


Wenn Sie sich nach den Probestunden entschieden haben, die Behandlung bei mir durchzuführen, dann gibt es bei den gesetzlichen Krankenkassen ein Formular “Antrag des Versicherten auf Psychotherapie”, das Sie ausfüllen müssen. Dieses Formular erhalten Sie von mir.

Von Ihrem Hausarzt oder dem überweisenden Facharzt benötigen wir einen Konsiliarbericht auf einem speziellen Formular, das ich Ihnen ebenfalls für den Arzt mitgeben kann. Auf diesem Blatt teilt der Arzt mit, welche ärztlichen Mitbehandlungen gegebenenfalls erforderlich sind und ob von ärztlicher Seite etwas gegen die Therapie spricht. Dieses Blatt müssen Sie mir zurückgeben bzw. der Arzt schickt es mir direkt zu.

Dann muss ich noch ein Formular “Antrag des Therapeuten auf Psychotherapie” ausfüllen und zusammen mit Ihren Antragsformular und dem Konsiliarbericht zu Ihrer Krankenkasse schicken.

Es müssen mindestens 2, maximal 4 probatorische Sitzungen (bei Kindern/Jugendlichen maximal 6) durchgeführt werden. Danach kann ein Antrag auf Akutbehandlung, Kurzzeittherapie oder Langzeittherapie gestellt werden. Eine Akutbehandlung muss innerhalb von 2 Wochen begonnen werden und ist nur bei bestimmten Störungsbildern möglich. Sie ist nicht genehmigungspflichtig, muss nur der Krankenkasse mitgeteilt werden. Bei einem Antrag auf Kurzzeittherapie ist innerhalb weniger Tage die Genehmigung der Behandlung da. Ein Antrag auf Langzeittherapie dauert länger, da daür von mir ein Bericht an einen externen Gutachter erstellt werden muss. Bis die Unterlagen von der Krankenkasse zum Gutachter und von diesem wieder zurück bei der Kasse sind, vergehen meist mindestens 3 Wochen bis zur Bewilligung.

Sind Sie privat versichert, unterscheiden sich die erforderlichen Therapieanträge je nach Versicherung. Die genaue Vorgehensweise müssten Sie bei Ihrer Versicherung selber anfragen. Ist die Beihilfe beteiligt, muss der Antrag auf speziell von der Beihilfestelle anzufordernden Formularen gestellt werden. Auch verlangt die Beihilfe einen ausführlichen Bericht von mir an einen externen Gutachter. Die private Versicherung folgt meist der Zusage der Beihilfe, fordert jedoch oftmals ebenfalls noch eine Antragstellung auf eigenen Formblättern. Auch hier ist in der Regel ein ärztlicher Konsiliarbericht erforderlich.

Sobald die Bewilligung der Krankenkasse, Privatversicherung oder der Beihilfestelle vorliegt, kann mit der regelmäßigen Behandlung begonnen werden.

 

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